05/01/2026
Viele denken, Selbstständigkeit im Güterverkehr bedeutet Freiheit, eigener Chef sein und auf eigenen Rädern unterwegs –
aber die Realität sieht anders aus:
🔥 Fixkosten, die uns erdrücken:
➡️ Maut kostet uns pro Kilometer oft zwischen ca. 30 – 50 Cent, abhängig vom Lkw-Typ und Abgasstufe. Bei hohen Jahresfahrleistungen sind das zigtausende Euro pro Jahr, die allein für Maut fällig werden. 
➡️ Diesel ist und bleibt einer der größten Posten – allein dieser eine Bereich kann mehrere zehntausend Euro im Jahr fressen. 
➡️ Dann kommen noch: Leasingrate für Truck & Trailer, Versicherungen, Reparaturen, Reifen, Steuern, Kranken- und Rentenversicherung…
Wir arbeiten 24/7, oft über 12 Stunden täglich, um unsere Rechnungen zu zahlen – und am Ende?
Bleibt oft weniger als ein normaler Lohn, nachdem alle Kosten abgezogen sind. 
💔 Und trotzdem wird vieles für uns teurer:
Die Lkw-Maut hat sich erhöht und trifft uns noch härter als große Speditionen. Und obwohl wir Milliarden an Maut zahlen, fließt das Geld oft nicht zurück in bessere Infrastruktur oder sichere Parkplätze. 
📉 Margen sind so dünn, dass kaum Luft für Rücklagen, Reparaturen und ein bisschen Sicherheit bleibt. Das ist kein Unternehmerleben – das ist Überleben auf Kredit.
🙏 Ich liebe meinen Job – ich liebe das Fahren und die Freiheit.
Aber:
💬 Es kann nicht sein, dass wir die Knochenarbeit machen, das Risiko tragen, die Kosten zahlen – und am Ende kaum leben können.
🛣️ Branchen, Politik & Kunden:
Bitte versteht: Selbstständige im Transport brauchen eine faire Kalkulation, echte Unterstützung und kein System, das uns kaputt rechnet.
💥 Ohne Veränderung wird es bald kaum noch Selbstständige geben, die diesen Beruf leben und lieben können.