01/04/2022
Beim Entladen unserer Fahrzeuge wurden viele Spenden direkt in den Sprinter von Bartosz umgeladen. Er hat dann noch zusätzlich seinen Pferdeanhänger beladen und ist direkt am nächsten Morgen in die Ukraine gefahren.
Die Medikamente und das Verbandsmaterial hat er teils in eine Klinik in der Ukraine gefahren, den genauen Ort werden wir hier nicht Preis geben, da das für die verletzten Menschen und zu behandelnden Soldaten zu gefährlich wäre, aber diese Spenden wurden dort mehr als dringend benötigt, um die Verletzten zu versorgen, teils an die Tierretter in der Ukraine weitergegeben.
Dies empfanden wir als eine sehr gute Lösung, um damit Mensch und Tier zu helfen!
Wir haben vor Ort in Polen noch Konservendosen und Schnellgerichte für die Menschen in der Ukraine gekauft, da sie am Verhungern sind. Diese hat Bartosz auch direkt mitgenommen, um sie gerecht vor Ort zu verteilen. Desweiteren hat er Tierfutter mitgenommen, damit die Tierretter in der Ukraine die freilaufenden Tiere weiterhin füttern können. Die Tierretter setzen dort ihr eigenes Leben aufs Spiel, dass die Tiere nicht verhungern. Bartosz und sein Kollege aus der Ukraine, der ihn bei der Verteilung und bei der Hilfe nach sicheren Wegen zu den hilfsbedürftigen Menschen und Tieren in der Ukraine sehr unterstützt, nehmen auf dem Rückweg nach Polen immer so viele Tiere wie sie mitnehmen können mit, um sie aus dem Kriegsgebiet zu holen. Aus diesem Grund nimmt er auch immer so viele Tiertransporter mit auf die Fahrt wie er zur Verfügung hat.
An dieser Stelle möchten wir unsere größte Hochachtung vor Bartosz Gadziomski und seinem Kollegen aussprechen. Bartosz Gadziomski hat eine sehr nette Lebensgefährtin und ein kleines Kind, das gerade laufen kann. Ich musste ihn fragen, warum er sein Leben jedes Mal, mindestens zweimal die Woche auf´s Leben setzt, um den Menschen und Tieren in der Ukraine zu helfen, denn er hat ja selbst eine kleine Familie. Er antwortete, dass er kein Tierretter wäre, wenn er Angst hätte! - Wahnsinn was dieser Mann für seine Mitmenschen und Tiere leistet!
Gut dass es Menschen wie Bartosz und seinen Kollegen gibt, die so couragiert sind!