ver.di PSL Hessen

ver.di PSL Hessen ver.di Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik Hessen

03/06/2022

Tarifkonflikt bei FedEx Express in Hessen

Frankfurt, 3. Juni 2022. Für die über 1.000 hessischen Beschäftigten bei FedEx Express, einem der weltweit größten Logistiker, kommt es an mehreren Standorten in Hessen zu einem Tarifkonflikt mit weitreichenden Auswirkungen. Nach Übernahme des Logistikers TNT durch FedEx habe sich die Unternehmenskultur grundlegend gewandelt, so Andreas Jung, Tarifverhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di. Im Jahr 2021 seien alle bestehenden Unternehmenstarifverträge gekündigt worden, die verschiedenen Quellgesellschaften im Rahmen von Betriebsübergängen verschmolzen und es sei ein rechtlich zu beanstandendes Gewirr aus Arbeitgeberzusagen und nicht bindenden Vereinbarungen geschaffen worden, um Arbeits- und Einkommensbedingungen neu zu sortieren.

„Dabei steht die Wettbewerbsfähigkeit, also die Absenkung der Personalkosten, an erster Stelle“, so Jung. Die Kolleginnen und Kollegen hätten sich gewerkschaftlich organisiert, um auch weiter zu angemessenen Konditionen tarifvertraglich abgesichert zu sein. Die Arbeitgeberseite sei zwar bereit, die Besitzstände der Bestandsbeschäftigten weitestgehend zu sichern, Unternehmenserrungenschaften wie Zeitzuschläge sollten aber dem Rotstift zum Opfer fallen. Andreas Jung: „Dies ist vor allem für die Beschäftigten im Frachtumschlag bitter, da diese ihre Tätigkeiten in Schichtarbeit, häufig im Nachtdienst, aber auch im Feiertagseinsatz verrichten.“ Ironischerweise bezeichne die Arbeitgeberseite die unternehmerische Ungleichbehandlung als „Harmonisierung der Arbeitsbedingungen“.

Nicole Lämmerhirt, ver.di Gewerkschaftssekretärin, ergänzt: „Da in den laufenden Tarifverhandlungen die unternehmerischen Entscheidungen zur Ungleichbehandlung offensichtlich nicht am Verhandlungstisch aufzulösen sind, wird es begleitend zu den Verhandlungsterminen immer wieder zu Arbeitsniederlegungen kommen. Dabei sind vor allem im Businessbereich europaweite Auswirkungen zu erwarten, da Hessen sowohl im Luftverkehr als auch im Straßenverkehr ein wichtiges Drehkreuz darstellt.“

24/02/2022

Wir erleben seit vielen Jahrzehnten gerade die schlimmste Katastrophe in Europa, die sich Menschen gegeneinander und mit bewusster Entscheidung antun können: ein mit militärischen Mitteln geführter Krieg zweier souveräner Staaten! Unabhängig von der geopolitischen Gemengelage verurteilen wir auf das Schärfste jegliche gewaltsame, militärische Aggression zur Beseitigung von Konflikten oder unterschiedlichen Haltungen. Leidtragend sind immer Menschen, schwache und unschuldige Menschen, die infolge von Tötung, Verstümmelung, Vergewaltigung und Vertreibung das kalte Gesicht des Krieges zu spüren bekommen.

Die internationale Gewerkschaftsbewegung kämpft für diskriminierungsfreie Teilhabe am Wirtschaften und Leben; wir lehnen ausdrücklich kriegerische Handlungen ab.

In tiefem Gedenken den bisherigen und noch kommenden Opfern des Krieges zwischen Russland und Belarus und der Ukraine.

https://youtu.be/6XOYO1cCW48
21/12/2021

https://youtu.be/6XOYO1cCW48

Die Gefahr des toten Winkels im Straßenverkehr!Auf die Gefahr des toten Winkels im Straßenverkehr weißt eine Aktion des ver.di Kraftfahrerkreises Südhessen a...

13/10/2021
https://youtu.be/YSk3fJirjgo
01/07/2021

https://youtu.be/YSk3fJirjgo

Sachgrundlose Befristungen, Nachteile bei Wohnungssuche, Autokauf oder Kreditaufnahme. Betroffene Beschäftigte schildern ihre Situation.

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