27/03/2026
Lkw-Fahrer verbringen ihre Wochenenden aufgrund des
Sonntagsfahrverbots (über 7,5 t) oft auf Rastplätzen. Sie nehmen dort ihre gesetzlich vorgeschriebene 45-stündige Ruhezeit wahr, kochen, pflegen soziale Kontakte zu Kollegen, schauen Filme oder erledigen Kabinenreinigung. Einige fahren nach Hause, während andere aus Kostengründen oder weiten Distanzen auf dem Autohof "campen".
Aktivitäten am Wochenende:
- Ruhezeit:
Aufgrund der EU-Verordnung 561/2006 müssen Fahrer eine wöchentliche Ruhezeit von 45 Stunden einhalten, was sich meist mit dem Sonn- und Feiertagsfahrverbot deckt.
- Freizeitgestaltung auf Raststätten:
Zeit totzuschlagen, Filme schauen, mit Kollegen grillen oder kochen, Karten spielen, Kabine aufräumen oder in nahegelegene Städte gehen.
- Wohnen im Lkw:
Viele Fahrer verbringen das Wochenende in der Kabine, da Hotels oft nicht bezahlt werden.
- Heimkehr:
Wenn es die Route und Zeit zulassen, fahren Lkw-Fahrer zu ihren Familien nach Hause.
Hintergründe:
- Lkw-Fahrverbote:
In Deutschland dürfen Lkw über 7,5 Tonnen sonntags von 0:00 bis 22:00 Uhr nicht fahren.
- Belastungen:
Die Trennung von der Familie, die schwierige Parkplatzsuche und die oft unzureichende Infrastruktur auf Raststätten belasten die Fahrer.
- Proteste:
Manchmal nutzen Fahrer Wochenenden auf Rastplätzen für Arbeitskämpfe, wie die Fälle in Gräfenhausen zeigten.
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